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Grußwort


"Nach einem sehr guten Rennen beim Ironman Frankfurt 2010 werde ich nun mit dem Vize-Titel die Vorbereitung für den Ironman Hawaii angehen. Allen Lesern und Freunden des Triathlon Sports wünsche ich noch einen schönen Sommer, beste Grüße, Euer Timo - und nicht vergessen ... don´t Stop Training"

 


"Ich habe noch eine Rechnung offen"
25.06.2009

(pm) 2009 soll das Jahr für Profitriathlet Timo Bracht werden. Bei der Ironman European Championship am 05. Juli in Frankfurt möchte der Eberbacher seinen Triumph von 2007 wiederholen. Der Saisonhöhepunkt folgt im Oktober mit der Ironman World Championship auf Hawaii. Dort möchte der Ausdauersportler seine Leistung vom Vorjahr bestätigen. Unterstützt wird Timo Bracht dabei auch in diesem Jahr von CAPS - dem Sportgetränk für natürlich mehr Ausdauer.

(Foto: Commerzbank)

3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und 42,195 Kilometer laufen liegen am 5. Juli in Frankfurt zwischen Timo Bracht und dem Europameistertitel. Zur Vorbereitung auf die Ironman European Championship startete der Eberbacher bereits bei vier Wettkämpfen - drei Mal erreichte er bereits als Erster die Ziellinie. Dementsprechend selbstbewusst geht Timo Bracht den Wettkampf in Frankfurt an: "Ich bin sehr zufrieden mit meinen bisherigen Rennen. Die Ergebnisse sprechen für sich." Die Konkurrenz ist auch in diesem Jahr sehr groß. Mit Vorjahressieger Chris McCormack und Faris Al-Sultan gehen zwei Hawaii-Sieger an den Start. Timo Bracht scheut den direkten Vergleich jedoch nicht: "Ich habe jede Farbe der Medaille in Frankfurt gehabt, jetzt möchte ich wieder ganz oben auf dem Siegertreppchen stehen."

Saisonhöhepunkt in Kona
"Mein absolutes Highlight in diesem Jahr ist die Ironman World Championship auf Hawaii", sagt Timo Bracht. Unter schwersten Bedingungen müssen die Athleten 3,86 Kilometer im Pazifik zurücklegen und auf der 180 Kilometer langen Radstrecke und dem abschließenden Marathonlauf die bei den Startern gefürchteten Mumuku-Winde überstehen. Für die älteste und bekannteste Ironman-Veranstaltung hat der Ausdauersportler große Ziele: "Ich habe noch eine Rechnung offen. Mein großes Ziel ist es, meine Leistung aus dem Vorjahr zu bestätigen." Im vergangenen Jahr erreichte der Triathlet das Ziel als bester Deutscher auf dem fünften Platz. "Mir haben nur vier Minuten zum Sieg gefehlt", blickt Timo Bracht zurück. Kurz nach dem Rennen der Schock: Nachträglich wurde der Eberbacher wegen einer missachteten Zeitstrafe disqualifiziert. "Ich habe auf dem Rad mehrmals nachgefragt, ob die Strafe mir gilt. Ich habe kein Verständnis für die Disqualifikation", rechtfertigte sich der Triathlet nach dem Wettbewerb.

Nach der Saison ist vor der Saison
Seit vergangenem Oktober bereitet sich Timo Bracht akribisch auf die Saison 2009 vor: "Im Herbst begann ich mit den Planungen. Anfang Januar ging dann das erste Trainingslager im Paznauntal in Österreich los." Mit Schwimmen, Skilanglauf und Skifahren startete er die sportliche Vorbereitung auf die Saison. Zurzeit verbringt der Triathlet ca. 35 Stunden die Woche beim Laufen, Schwimmen und Rad fahren. "Der Schwerpunkt liegt zeitlich auf dem Rad, da ich im Rennen im Vergleich auch am längsten unterwegs bin", erklärt der Trainingsspezialist. Viel Unterstützung für die Saison erfährt Timo Bracht aus der Heimat. Gesponsert wird er unter anderem seit drei Jahren von CAPS, dem Sportgetränk der Deutschen SiSi-Werken in Heidelberg. In Eberbach tankt Timo Bracht im privater Umgebung Kraft: "Ich habe das Glück eine tolle Familie, gute Freunde und ein schönes Umfeld zu haben, die mich sehr unterstützten."

Mehr Energie durch CAPS mit Wirkformel-Plus
Unterstützung in flüssiger Form erhält Timo Bracht diese Saison wieder durch seinen Sponsor CAPS, das es jetzt mit Wirkformel-Plus gibt. Das Produkt geht in der Sorte Orange-Lemon mit neuer Rezeptur an den Start und ist nun noch gezielter auf die Bedürfnisse von Ausdauersportlern zugeschnitten: 50 Prozent mehr Weizendextrin und zusätzliche B-Vitamine werten das isotonische Sportgetränk weiter auf. "Durch den höheren Gehalt an Weizendextrin steht mir mehr Energie zur Verfügung. B-Vitamine sind eine ideale Ergänzung für das Sportgetränk, da sie Schlüsselelemente für den Energiestoffwechsel sind", erklärt Timo Bracht die Vorteile der neuen Rezeptur. "Ich trinke den Sport-Drink regelmäßig. Im praktischen und unzerbrechlichen Trinkpack ist CAPS bei Trainingseinheiten immer dabei."

Playlist von Timo im Runners World Magazin
16.06.2009

Wer kennt dass nicht? Die Laufsachen sind angezogen, das Wetter ist ganz manierlich und es wartet ein 80 minütiger Dauerlauf. Was noch fehlt ist der MP3 Player. Und was läuft beim Laufen? Diese auch für einen Profiathleten wichtige Frage stellte mir vor kurzem ein Redakteur der Zeitschrift „Runners World". Ich sollte 8-10 Titel aufschreiben und meine Assoziationen zur Musik und zum Laufen dazuschreiben. Nachzulesen in der aktuellen Ausgabe.

Skillet - Comatose       Mächtiger Song zum Auftakt einer ebenso mächtigen Einheit. Da kann kommen was will...

Nightwish - Over The Hills And Far Away      Hammer Cover Song, leitet die Endbeschleunigung bei mittellangen Läufen ein. 

Greenday - Holiday      Wenn ein Tempowechsel ansteht ist Greenday immer eine gute Wahl

Dream Theater - Metropolis Part I      Dream Theater läuft bei mir meistens bei langen Läufen, weit weg von daheim...

Angels and Airwaves - A Little`s Enough     Gänsehaut Song vor großen Rennen, am besten am Pier von Kona/ Hawaii mit Blick aufs Meer...

Die Fantastischen Vier - Einfach sein    Einfacher Hit, der vor allem bei schnellen Dauerläufen ordentlich Spaß macht, lauter drehen...denn „zweifeln wir an der Power dann powern wir nur unsere Zweifel"

Peter Gelderblom - Waiting For    Dieses Cover funktioniert am besten bei schlechtem Wetter auf einer einsamen Runde.

Tocotronic - Hi Freaks   Tocotronic ist ein Stammkunde auf meinem MP3 Player, beim Laufen bekommen die Texte noch einmal eine neue Wirkung...was sein muss- dass muss schließlich sein... 

Foo Fighters - Long Road To Ruin   Wenn nichts mehr geht, Foo Fighters gehen immer.

Ozzy Osborne -  See You On The Other Side    Dieses Lied höre ich meistens in langen Trainingscamps und hilft mir  mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Die Toten Hosen - Wort zum Sonntag Hochladen- losrennen- anhören !

Bad Religion - Punk Rock Song  Bei schnellen Läufen darf Bad Religion nicht fehlen

So, viel Spaß beim Nachhören und allzeit gutes und sicheres Training, Timo Bracht

Timo im Interview im RNF Sportreport
15.06.2009
Heute Abend 18:30 Uhr sitzt Timo im Interview im RNF Sportreport ab 18:30 Uhr. Wer die Sendung verpasst, kann das online nachholen: www.rnf.de/videoportal/sportreport.
1.Platz beim Auftakt des Rhein Neckar Triathlon Cups
07.06.2009
Timo Bracht siegt klar in Mussbach beim verregneten Auftakt Triathlon des Cups. " Ich bin froh nach drei 2.Plätzen endlich einen Haken hinter den Mussbach Triathlon machen zu können. Die Bedingungen ließen keine schnellere Zeit zu, es war sehr nass, immer wieder Schauer und windig. Ich kam trotzdem gut zurecht und habe mir heute Abend erstmal einen 250 gr. Beef Burger mit einem großen Kaffee gegönnt." Bericht mit Bildern kommt, auch im TV: RNF Life Sportreport am Montag, den 7.6. 18:30 Uhr 22:30 Uhr 23:30 Uhr
GARMIN 310 XT am 6.6. in Mannheim mit Timo Bracht
05.06.2009

Timo stellt am 06.06.09 ab 11 Uhr bei Engelhorn Sports in Mannheim den neuen GARMIN Forerunner 310 XT vor. Am Sonntag geht es zum Auftakt des Rhein Neckar Triathlon Cups nach Mussbach/Neustadt a.d.W.

 

 

2. Platz beim int. Challenge Triathlon in Maresme
26.05.2009
Bei der Premiere des ersten Challenge Barcelona-Maresme konnte der Spanier Clemente Alonso Mckerna mit einer Zeit von 4:01:49 den Sieg schon zu Beginn der Laufstrecke für sich entscheiden. Timo Bracht (4:03:56) kam zwei Minuten später ins Ziel „Ich hätte so gerne gewonnen, aber Clemente war einfach stärker beim Laufen. Es war ein schönes und faires Rennen hier in Spanien.“ Das Siegertreppchen teilen sich die beiden mit Paul Ambrose (4:04:55) aus Australien, der knapp eine Minute hinter Timo Bracht finishte.
Timo startet beim Challenge Triathlon in Barcelona
20.05.2009
Am kommenden Sonntag wird in der Metropole Barcelona der erste Ableger der inzwischen sieben Rennen umfassenden Challenge-Triathlonserie auf spanischem Boden stattfinden. Dieses Rennen über die klassische Mitteldistanz ( 1,9 – 90 – 21,1km) kann gleich zum Auftakt mit etlichen Superlativen aufwarten. So erwarten die Veranstalter über 2.000 Einzelstarter zur Premiere. Der Challenge Barcelona ist damit auf Anhieb die größte Triathlon-Veranstaltung in Spanien überhaupt. Um den Preisgeld Topf von 25.000 Euro Preisgeld streiten sich etliche Profis, zugesagt haben unter anderem Timo Bracht, der Kanadier Luke Dragstra, der Franzose Francoise Chabaud sowie der ehemalige Radprofi und Vuelta – Gewinner Melchior Mauri. Für Timo Bracht wird es das erste internationale Rennen in diesem Jahr. In die Saison 2009 startete er glänzend. Nach den überlegenen Siegen bei den Triathlon-Rennen in Amberg und Forst schaut der Eberbacher optimistisch nach vorne.“ Ich kam gut durch den Winter und bin nach den ersten guten Ergebnissen hoch motiviert für die neue Saison.“ Es wird auch der erste ernsthafte Test für sein neues Zeitfahrrad von Giant, das auf der flachen Radstrecke durch seine extreme Aerodynamik von Vorteil sein kann. Dafür hat sich Bracht letzte Woche nochmals einigen Tests auf einer Radrennbahn bei Ulrich Schoberer (SRM) unterzogen, die das Setup optimieren sollten. So wird ein spannender Vergleich der Radzeit zwischen dem Odenwälder und Melchior Mauri erwartet, der als exzellenter Zeitfahrer bekannt war. Bemerkenswert ist der mit über 50% sehr hoch liegende Ausländeranteil bei dem Rennen. Infos: www.challenge-barcelona.com
2. Saisonsieg für Timo
18.05.2009

Beim gestrigen Forster Heidesee Triathlon konnte Timo seinen Titel erfolgreich verteidigen. Er siegte mit einer Zeit von 1:26 h deutlich über die Distanz von 1km Schwimmen 30km Radfahren und 8km Laufen. „Ein Sieg in Forst ist immer ein gutes Omen für die Saison. Ich denke dies war mein bestes Rennen in Forst, gerade auf dem Rad konnte ich alles geben und mich trotz geänderter Strecken noch einmal verbessern.“ Am kommenden Freitag fliegt Timo nach Spanien zum Challenge Barcelona.

 

Mehr unter challenge-barcelona.com.

Erster Saisonsieg für Timo Bracht
02.05.2009
Beim gestrigen 22. int. Amberger City Triathlon konnte Timo mit einem Sieg in die Saison starten „Es war ein tolles Rennen bei herrlichem Wetter. Ein Auftakt nach Maß. Vor allem auf dem Rad konnte ich mit dem neuen GIANT Rad sehr schnell fahren. Mit einem 42 er Schnitt auf den knapp 41 km mit 400 Höhenmetern lief es schon sehr gut. Ein Anfang ist gemacht. Dank an das ORGA Team von Wechselzene.de.“ http://wechselszene-sport.de/wzs/pages/citytriathlon-amberg.php
TV Bericht Amberg mit Sieg von Timo Bracht
02.05.2009
http://www.otv.de/default.aspx?ID=2090&showNews=433454
Timo Bracht startet beim City Triathlon in Amberg
30.04.2009
"Mit dem Top-Triathleten Timo Bracht hat sich im letzten Moment ein prominenter Teilnehmer für den 22. Volks- und Raiffeisenbank Citytriathlon Amberg (CTA) angemeldet. „Ich starte zum ersten Mal beim Amberger Citytriathlon und bin sehr gespannt. Nach dem Ironman Hawaii 2008 ist Amberg der Einstieg in die neue Wettkampfsaison“, sagte der Gewinner des Ironman Frankfurt 2007 zu seiner Entscheidung, bei dem Wettkampf am nächsten Freitag (01. Mai) zu starten. Bracht ist einer der letzten, die noch den Sprung ins Starterfeld geschafft haben: der CTA ist mit knapp 500 Sportlerinnen und Sportlern seit einigen Tagen ausgebucht."
Timo rides GIANT
13.04.2009
Wie schon seit Wochen angekündigt, bin ich seit diesem Jahr mit GIANT Fahrräder unterwegs. Nach tausenden Testkilometern bin ich restlos begeistert. Ich habe mit GIANT International einen wirklich sehr großen neuen Partner gefunden, und bin sehr stolz mit den Jungs zusammenzuarbeiten. Mein neues Rennrad ist das TCR Advanced SL und das Zeitfahrrad ist das Trinity SL.
Bericht auf DW-TV
29.03.2009
Heute ab 17 Uhr kommt jeweils stündlich auf DW TV ein Bericht über Timo Bracht. Ein Redaktionsteam besuchte Timo beim Training auf Lanzarote. Ausgestrahlt wird der Beicht in der Sendung Journal. Zu empfangen weltweit über Satellit oder online auf www.dw-tv.de
Der Tüftler und sein Erfolgsrezept: Timo Bracht im Interview
20.03.2009
Aktuelles Interview im Magazin Triathlon Training Timo Bracht, Sie waren bei den für Sie und Ihre Sponsoren wichtigen Sommer-Rennen in Europa in den letzten Jahren immer pünktlich in Höchstform, wann beginnen Sie die Planung für einen solchen Wettkampf? Meistens schon am ersten Tag nach dem letzten Rennen. Nein, im Ernst: Ein gutes Rennen macht natürlich Lust auf mehr, und wenn mir solch ein Tag gelungen ist, an dem alles oder das Meiste gepasst hat, dann gehe ich einfach voller Tatendrang auf die nächsten Ziele zu. Der Hunger nach Leistung und Erfolg treibt mich stetig an. Deswegen beginne ich schon sehr früh, mich mit dem nächsten Höhepunkt zu beschäftigen. Was steht am Anfang dieser Planung? Mein Zauberwort heißt Anforderungsprofil. Ich versuche zu verstehen, welche Faktoren entwickelt werden müssen, um beim Wettkampfhöhepunkt zu siegen. Ich analysiere ein Rennen, die Strecken und auch die Gegner. Zum Beispiel war mir dann im vergangenen Jahr in der Vorbereitung auf die Ironman-Europameisterschaften in Frankfurt schnell klar, dass die Marathonzeiten nah an die 2:40-Stunden-Marke rutschen würden. Von diesen Anforderungsprofilen ausgehend plane ich das Trainingsjahr und periodisiere es in Blöcke bis zum Renntag, um auf diese Anforderungen vorbereitet zu sein. Sind das klassische Blöcke, in denen zuerst die Grundlagenausdauer geschaffen wird und später Kraft- und Intervalltraining dazu kommen? Ich trainiere eher komplex. Es mag vielleicht langweilig klingen, aber das GA1-Training ist fast immer der Schwerpunkt. Allerdings ist GA1 nicht gleich GA1. Die Kunst ist es, die richtige Intensität und Länge der Belastung zu treffen. Nicht immer läuft das Training nach Wunsch, manchmal wirbeln Krankheiten oder Verletzungen den sorgsam ertüftelten Plan durcheinander. Wie gehen Sie mit solchen Rückschlägen in der Vorbereitung um? Im Moment dieses Interviews geht es mir gut und ich bin gesund und fit. Deshalb kann ich momentan auch souverän mit der Frage umgehen und jedem Athleten sagen, dass es immer Komplikationen in der Vorbereitung gibt. Wenn das passiert, ist es nur wichtig, nicht den Glauben an sich zu verlieren. Aber man hätte mich mal vor drei Wochen fragen sollen, als ich erkältet im Bett lag. In so einer Situation bin ich längst nicht so cool. Sondern ungenießbar, sauer und voller Selbstzweifel! Auch im Rennen können böse Überraschungen warten… Richtig. Um davon nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, setze ich mich schon frühzeitig mental und natürlich auch direkt mit dem Rennen und den Strecken, die da auch mich zukommen, auseinander. Von den Wettkämpfen, die für mich von großer Bedeutung sind, will ich schon vorher sagen können: Ich kenne jede Kurve und jeden Hügel. Im Training arbeite ich vor allem mental viel mit diesen Strecken und visualisiere die Anforderungen, die auf mich zukommen. Am Renntag selbst versuche ich, immer für den „Worst Case“ gerüstet zu sein. Aber wenn es dann passiert, dann läuft es meistens doch anders, als man denkt. Ich habe schon als kleiner Junge gelernt, dass im Sport für jedes Problem, das aufkommen kann, irgendwo eine Lösung schlummert. Oft bin ich aber auch selbst noch auf der Suche. Auf der Suche waren Sie auch lange nach dem „Kona-Code“, der richtigen Taktik für den Ironman auf Hawaii. Die schienen Sie im vergangenen Jahr gefunden zu haben. Welche Rolle spielt die Taktik im modernen Langdistanztriathlon? Die Renntaktik wird auch beim Ironman immer wichtiger. Trotzdem bist du ab einem bestimmten Punkt des Rennens mit dir alleine. Bei aller Relevanz ist es deshalb nicht die Beschäftigung mit den Gegnern, die über ein gutes Rennen entscheidet, sondern das eigene positive Selbstwertgefühl. Ich definiere mich nicht über andere, und erst recht nicht im Rennen. Das ist das Schöne am Ironman, du bist alleine draußen und kämpfst mit dir selbst. Die einzige Unterstützung kann vom Material kommen. Wonach suchen Sie dieses aus und wie testen Sie es, damit Sie am Renntag optimal vorbereitet sind? Ich setzte auf Innovation und Entwicklung im Sport. Das Neueste ist aber nicht immer das Beste. Und manche Produkte, die im ersten Moment toll und schnell aussehen, fühlen sich nach ein paar Stunden überhaupt nicht mehr so toll an. Deshalb teste ich jede Materialneuerung ausgiebig, und arbeite eng mit meinen Sponsoren zusammen. Ich würde auch jedem raten, sein Wettkampfmaterial auch im Training immer mal wieder einzusetzen, damit man sich aneinander gewöhnen kann. Aus der engen Zusammenarbeit mit meinen Ausrüster kommt natürlich auch viel Weiterentwicklung in die Produkte, und es macht Spaß, diese dann später manchmal auch in Serie im Handel zu sehen. Planen Sie Ihre Ernährung am Wettkampftag ähnlich akribisch? Die Ernährung gehört für mich ehrlich gesagt zu den einfachsten Teilen eines Ironman-Rennens. Eine wichtige Voraussetzung ist ein belastbarer Magen, Aber den kann man zum Glück trainieren. Also ruhig im Training mal mit vollem Bauch eine Stunde laufen! Wichtig finde ich, dass man sich grundsätzlich nicht einseitig ernährt. Im Wettkampf vertraue ich pro Stunde auf 60 bis 80 Gramm Kohlenhydrate in Form von Powerbar-Riegeln, Gels und in Getränken. Dazu kommen dann stündlich nur noch 700 Milliliter bis ein Liter Flüssigkeit und ausreichend Natrium. That’s it. Klingt einfach und ist es eigentlich auch. Als Bausteine, die mich am Renntag in Topform morgens in den Neoprenanzug steigen lassen zählen für mich eine optimale Vorbereitung mit einem ausgeklügelten harten Training. Und der unbändige Wille, alles zu geben. von Nis Sinknecht
Blogbericht bei Magic Sportfood
06.03.2009
Hallo Leute, viele Grüße aus dem Basecamp im Club La Santa auf Lanzarote. Für diejenigen unter euch, die sich beim Wort Club La Santa und Lanzarote die Nase rümpfen sei gesagt, ja es stimmt, es ist saumäßig windig, der Standard im Club ist bisweilen unterirdischer, es ist alles Weiß in Weiß. Doch dass ist nicht nur zu kurz gedacht, sondern dieses Eindruck wird auch der Insel nicht gerecht. Die Infrastruktur ist bestens, sehr kurze Wege zum Pool und Kraftraum (natürlich mit Gymnastikmatten und freier Blick auf Eurosport), keine Ampeln beim Radfahren, bester Straßenbelag, und schöne Laufrunden (ja es gibt mehr als die 3,4 und 5er Lagunenrunde). So jetzt aber genug der Beweihräucherung, jeder kann und soll sich seine Meinung über die Insel selbst bilden. Ich finde nur, man sollte mit offenen Augen über die Insel fahren, und auch mal abseits von den ausgetretenen Wegen schauen und trainieren. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Dies können auch die langjährigen Lanzarote Veteranen Daniel Unger und Ain Alar Juhansson noch neue Radtrecken zeigen. Wer kennt die immer steiler werdende Auffahrt nach „Casas de la Degollada“, oder den Abstecher ins „Nudistencamp“ Charco del Palo ? Apropos Ain Alar Juhansson, seines Zeichens schnellster Radfahrer beim Ironman Hawaii 2008. Gestern bin ich mit ihm und Trainingskollege Daniel Schmoll einen schönen „Siebenstünder gefahren. Zu Beginn hatte Kollege Schmoll richtig Bammel. Er erwähnte beiläufig, dass Ains Waden den Umfang seiner Hüfte haben. Ich beruhigte ihn, und erklärte dass er mit seinen gut 35kg Gewichtsvorteil Ain am Berg schon rausfahren wird. Es ist müßig zu erwähnen dass dem natürlich nicht so war, und Ain auch am Berg das gleiche Tempo fuhr wie wir. Der einzigste kleine Unterschied war, dass auf seinem Powermeter anstatt einer 3 eine 5…00 (Watt) berghoch stand. Mein kleiner Sightseeing Abstecher hoch zum Castilllo Santa Barbara gab Danieles (Schmoll) Kette dann den Rest und sie verabschiedete sich mit einem lauten Krachen in die mit Vulkansteinen durchzogenen Steppe. Getreu nach dem Motto zusammen losfahren alleine ankommen, verabschiedete sich Ain dann nach den ersten 120km. Ich wechselte auf das Zeitfahrrad und riss die letzten drei Stunden ab. Der lange Trainingstag wurde zu guter Letzt mit einem „halblockeren“ 12km Dauerlauf abgeschlossen. Was bleibt nach so einem klassischen Trainingstag? Eine neue Ultegra Kette, mehrere Teller Hauptspeise, ein Eis, zwei Orangen, drei Kiwi, zwei Stück leckeren Kokos Kuchen, Unmengen von Eiweißpulver und drei Kapitel „Generation Doof“ (Bastei,Lübbe Verlag) übrig ? Richtig - eine neunstündige Tiefschlafphase - Guten Morgen Lanzarote, Wetter bewölkt, Wind 20-30 mph ,…und täglich grüßt dass Murmeltier.…. Beste Grüße Timo
Aktuelles Interview
03.03.2009
Anbei ein aktuelles Interview auf tri2b.com und ein Blog Bericht von meinem neuen Partner in Sachen Sporternähung und Online Shop: http://www.magicsport-blog.de/?p=151
Training, Training,Training
24.02.2009
Nach zwei Wochen „zu Hause“ und tollen Abstechern zur Winter ISPO und zum Ball des Sports bin ich wieder für mehrere Wochen auf Lanzarote zur Saisonvorbereitung. Mit meinen neuen GIANT Rädern dem TCR Advanced SL und dem Trinity SL geht es nun so richtig vorwärts.
Neues von der ISPO
18.02.2009
Anbei ein Interview als Podcast von der Winter ISPO in München. http://www.triathlon.de/kurzgesprach-timo-bracht-schon-auf-marz-niveau-7404.html
Auftakt im Wind der Kanaren
26.01.2009
Traditionell habe ich meine Zelte auf der Kanareninsel Lanzarote zum Trainingslagerauftakt dieses Jahr aufgeschlagen. Ich bin schon sehr früh in einer ausgezeichneten Form und Verfassung. Das Wetter spielt zwar ein bisschen verrückt, angeblich der schlechteste Januar seit 35 Jahren, aber immer noch alles machbar. Viele Grüße Timo
Timo Bracht vertraut auf GARMIN
30.12.2008
Das Garmin Best of Quiz auf www.tri2b.com http://www.tri2b.com/525-pecials_Events_2008_Best_of_2008__Jahresrueckblick-.htm
Seite: 123456789
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