Startseite ⁄  Kontakt ⁄  Impressum
Timo Bracht auf Facebook
: Startseite » Timo « zurück

 timobracht.de / Startseite

Grußwort


Allen Fans und Freunden des Triathlonsports wünsche ich ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Nach dem Ironman Sieg im März in Los Cabos/Mex, dem "spektakulären" 3. Platz bei der Challenge Roth und einer weiteren Ironman Hawaii Top 10 Platzierung bin ich in den Winterschlaf gefallen, aus dem wieder aufwachewacht bin. Derzeit bin ich in Kalifornien zum Trainieren, und bereite mich in aller Ruhe auf die neue Saison vor.

beste Grüße, Euer Timo 

- und nicht vergessen ... "don´t stop training"

 


Timo beim Ironman Arizona Sonntag 15 Uhr MEZ live
21.11.2010

"So noch einmal gut und tief schlafen, um 4 Uhr klingelt der Wecker, dann ein leichtes Frühstück, mit dem Auto 2km downtown nach Tempe/Phenix, die Nummer 9 auf den Oberarm pinseln lassen, Luft in die Reifen, entspannen. Neo an und ab ins 16 Grad kalte Wasser. Dann noch 226 km und die Saison ist beendet- Ich freue mich auf das Rennen-und auf danach..."

Live im Internet: Ironmanlive Vorbericht: Triathlon Magazin     Tri2b   

Training mit Maik in Tuscon/ Arizona
18.11.2010

Seit Samstag bin ich in Phoenix/ Arizona. Sehr nahe an den Wettkampfstrecken bin ich untergebracht und staune über das Wetter jeden Tag. Stahlblauer Himmel, immer Sonne. Nachts und morgens kühl, mittags schön warm.

Der Rhythmus passt, ich bin guter Dinge und gehe das Rennen locker an.

Anfang der Woche bin ich 150km in den Süden Richtung Mexiko mit dem Auto gefahren, nach Tuscon um meinen Teamkollegen vom Commerzbankteam Maik Twelsiek zu besuchen. Die Fahrt durch die Sonora Wüste direkt in den Sonnenaufgang kam mir vor wie Filmszenen aus Terminator. Maik wohnt seit einem Jahr dort und wir hatten zusammen einen super Trainingstag.

 

Timo zu seinem Start beim Ironman Arizona am 21. November
17.11.2010

Die Form ist noch gut und ich freue mich auf einen Ironman ausserhalb des Frankfurt-Hawaii Rhythmus. Nach einer richtig guten Saison bin ich motiviert, noch einmal in der Wüste Arizonas an meine Grenzen zu gehen. Mit einem erfolgreichen Abschneiden in Arizona könnte ich schon im Jahr 2010 genügend Punkte für die neu geschaffene Weltrangliste und die damit verbundene Qualifikation für den Ironman Hawaii 2011 schaffen.  

Euer
Timo

 

Marathonläuferin Michaela Kummer und Timo Bracht haben Weltrekord geschafft
09.11.2010

Frankfurt. (uv) Schon im vergangenen Jahr war sie beim Commerzbank Frankfurt Marathon Weltrekord gelaufen (wir berichteten), wollte sich aber in diesem Jahr weiter verbessern: Michaela Kummer schaffte es in 3:11:38 Stunden in die Frankfurter Festhalle und unterbot ihre eigene Rekordzeit aus dem letzten Jahr um 9:05 Minuten.

Begleitet wurde sie auf dem letzten Teilstück vom zweifachen Ironman Europameister Timo Bracht. Die ersten 28 Kilometer war sie an der Seite ihres Mannes Oliver gelaufen. 

Michaela Kummer: „Nach dem Rennen im letzten Jahr wusste ich sofort, dass ich es noch besser kann. Aber heute unter 3:12 Stunden zu bleiben, ist ein absoluter Traum. Das war ein perfekter Tag. Danke an meine unersetzlichen Begleitläufer Oliver und Timo!” Timo Bracht: „Ich bin wieder einmal sprachlos, wozu Michaela fähig ist. Als ich in das Rennen eingestiegen bin, aber ich sofort gespürt, dass sie heute super drauf ist. Bei Kilometer 38 bekam sie dann Krämpfe, aber auch die haben sie nicht aufgehalten.”

Michaela Kummer leidet an einer Erkrankung der Netzhaut und hat ein Sehvermögen von etwa zwei Prozent. Damit gehört die 45-jährige aus Calw der Blindenkategorie T12 bzw. B2 an.
 

 

Blinde Marathonläuferin Michaela Kummer und Timo Bracht
27.10.2010

Die blinde Läuferin Michaela Kummer, die schon im vergangenen Jahr beim Commerzbank Frankfurt Marathon eine neue Weltrekordzeit in ihrer Blindenkategorie gelaufen war, hat sich für das kommende Wochenende eine weitere Steigerung vorgenommen. Begleiten wird sie auf dem letzten Teilstück des Commerzbank Frankfurt Marathons wieder der zweifache Ironman Europameister Timo Bracht. Das erste Teilstück läuft Ehemann Oliver an ihrer Seite. Die Begleitläufer werden jeweils durch ein Band am Unterarm mit der blinden Läuferin verbunden sein.

Michaela Kummer: „Timo, Oliver und ich waren schon im letzten Jahr ein super Team. Aber in diesem Jahr wollen wir das weiter steigern und am Ende möglichst unter meiner persönlichen Bestzeit von 3:18:12 Stunden bleiben. Es ist wieder ein Highlight für mich, mit Timo in die Festhalle zu laufen, vor allem nach seinem tollen sechsten Platz beim Ironman Hawaii."

Timo Bracht fügt hinzu: „Michaela ist eine tolle Persönlichkeit mit eisernem Willen und Begeisterung für den Sport. Mit nur zwei Prozent Sehvermögen läuft sie so schnell und leicht, dass ich ordentlich Gas geben muss, um mit ihr mitzukommen. Sie ist optimal vorbereitet und ich freue mich sehr, sie begleiten zu dürfen."

Im vergangenen Jahr lief Michaela Kummer in 3:20:43 Stunden ins Ziel des Commerzbank Frankfurt Marathons. Damit war sie fast 29 Minuten schneller als der damalige Weltrekord für Blinde ihrer Kategorie, verpasste jedoch eine Verbesserung ihrer persönlichen Bestzeit von 3:18:12 Stunden. Diese möchte sie in diesem Jahr ebenfalls unterbieten. Michaela Kummer leidet an einer Erkrankung der Netzhaut und hat ein Sehvermögen von etwa zwei Prozent. Damit gehört sie der Blindenkategorie T12 bzw. B2 an. Die 45-Jährige aus Calw hat zwei Kinder und ist Masseurin von Beruf. Commerzbank

17.10.2010

Die deutschen Triathleten haben auf Hawaii wieder sehr gute Leistungen gezeigt. Timo Bracht aus Eberbach wurde Sechster. Kurz vor der Heimreise hat er für "Achim Achilles" noch kurz einige Fragen beantwortet.

 

 

 

6. Platz für Timo Bracht beim Ironman Hawaii
17.10.2010
 „Hallo Zusammen, es ist geschafft und es war gut so wie es war. Klar ich wollte aufs Podium, aber ich war mit meinem besten Rennen mit persönlicher Rad und Laufbestzeit, wie im letzten Jahr Sechster. Glückwunsch an den verdienten Sieger, vielen Dank an alle zu Hause und Aloha aus Hawaii"

Timo 

Ironman 2010: Timo Bracht im Interview nach dem Rennen

...und mitten beim Relaxen am Strand trafen mich die Jungs vom Triathlon Magazin zum Interview in Zivil...

 

video_www_triathlon_tv_de_images_im_hawaii_10_ziel_iv_Timo_Bracht

 
  

Timo Bracht wird hinter dem Südafrikaner Raynard Tisskink Fünfter.

Foto: http://www.tri-mag.de/

 

Das lange Warten...
08.10.2010
Auf den großen Tag hat begonnen. Die letzten 10 Tage auf Big Island/ Hawaii vergingen wie im Flug und der Feinschliff ist gemacht. Im Moment erhole ich mich und bereite mich gewissenhaft auf das Rennen vor. Das Material ist gecheckt und optimiert und die Form stimmt.

Vielen Dank an alle Partner, Sponsoren, Freunde und die engste Crew. Es ist angerichtet....

In der Nacht vom 9. Oktober auf den 10. Oktober, in der Zeit von 0:20 Uhr bis 05:00 Uhr überträgt der Hessische Rundfunk, nach einer kurzen Zusammenfassung des bisherigen Renngeschehens, die Entscheidung auf Hawaii live.

Bilder:M.Rauschendörfer/Commerzbank

News aus dem Web
08.10.2010

Timo für das Triathlon Magazin:

im_hawaii_10_pre_race_iv_Timo_Bracht

Noch einmal an ein paar kleinen Schräubchen gedreht

Timo für tri2b

Timo Bracht und Jan Raphael

Ich weiß was ich will

Timo für slowtwitch.com

Timo Bracht - stealth contender

Flug UA 972 L.A. - Kona
04.10.2010
Endlich, ich gehe die Gangway Treppe der Boeing 757 von L.A. nach Kona/HI mit etwas wackeligen Beinen hinunter.


Der vertraute Blick auf den Flughafen und die Flughafengebäude die eher an eine übergroße Ferien Bungalow Anlage erinnern ist immer wieder faszinierend. Die erste frische Luft die ich nach dem letzten fast sechsstündigen Flug einatme ist etwas kühler als gedacht und auch ein Blick zu den wolkenverhangenen Vulkanbergen lässt erahnen das die Hitze erträglicher ist als sonst. Doch dass kann sich auch genauso schnell wieder ändern ...

 

Big Island die Insel des großen allmächtigen oft alles überstrahlenden Ironman Hawaii liegt vor mir wie die ganzen Jahre zuvor auch. Es ist die besondere Mischung aus Vorfreude, Urlaubs Feeling, Respekt und natürlich unheimlicher Müdigkeit nach der langen Reise rund um die halbe Welt die das Warten auf die Koffer verkürzt.


Nach den ersten Tagen auf der Insel bin ich aber sehr schnell in den doch irgendwie gewohnten Rhythmus gekommen. Das Rennen startet in 8-10 Tagen und in der Luft liegt noch eher der Duft von Blumen und des Ozeans, als das Prickeln des Wettkampfes.


Das wird sich aber wie das Wetter von einer auf die andere Stunde ändern.


Bis dahin,
Aloha aus Hawaii Timo

Nur die Harten kommen in den Garten …
20.09.2010

Neues aus dem Trainingslager

 

Die Ironman Hawaii Vorbereitung ist auf dem Höhepunkt angelangt. Tägliches Training aller drei Disziplinen, Pool, Open Water, Viel Wind auf dem Rad, eine irre Hitze beim Laufen, kurzes Krafttraining, ausreichend Gymnastik und wenig Rahmenprogramm. Triathlon Herz was willst du mehr.


Die Kanarischen Inseln haben sich mal wieder für ein September Trainingslager mehr als bewährt. Kein Vergleich zum oft zugigen und bewölkten Frühjahr (Januar/Februar).
Hier im Club La Santa habe ich die letzten Wochen zusammen mit Jan Raphael vom Commerzbank Team und weitren Trainingskollegen sehr gute Trainingseinheiten absolviert.
Die Form steht, und der Feinschliff kommt noch. Den Anstieg „Tabajesko" bin ich zum ersten mal unter 25min. hochgefahren und neue Laufrunden habe ich trotz vieler Aufenthalte immer noch gefunden.


Nach dem Trainingslager geht es noch einmal für ein par Tage zurück nach Deutschland, bevor die lange Reise über den großen Teich beginnt.

 

Viele Grüße Timo

Training in den Seealpen 2010
18.09.2010

Seealpen 2010

Netter kleiner Videoclip auf Youtube - unbedingt mal reinschauen!

Timo war Studiogast bei RNF
26.08.2010

Aktueller TV Bericht zum Viernheimer Triathlon+ Interview Timo

Am 23.8. war Timo Studiogast bei RNF im Sportreport.

Ausgestrahlt wird die Sendung heute um 18.30, 22.30 und 23.30 Uhr und ist über Sat digital europaweit zu empfangen Es wird auch ein Bericht vom Viernheimer Triathlon gezeigt werden. www.rnf.de

Zur Einstimmung die Rückschau auf Viernheim 2009: http://www.rnf.de/videoportal/sendung/triathlon_in_viernheim_de

 

Platz 2 beim Viernheimer Triathlon powered by XXXL für Timo
23.08.2010

Fast traditionell baut Timo Bracht den Viernheimer Triathlon in seine Vorbereitung auf Hawaii ein. Bracht, der im Vorjahr auf Platz zwei kam, belegte gestern hinter einem herausragenden Andreas Böcherer erneut den zweiten Platz.

"Nach meinem Sieg 2005 in Viernheim bin ich nun das dritte mal in Folge Zweiter geworden. Auf dem Weg nach Hawaii geht das aber in Ordnung. Andi hat verdient gewonnen und ich bin zufriedenr Zweiter. Konzentriert werde ich mich weiter im Training verbessern, um im Oktober dann wieder in Ironman Bestform zu sein." Beim Schwimmen konnte ich wie schon in Frankfurt zeigen, dass ich von den Besten nicht mehr abgehängt werde, und Radfahren und Laufen kann ich ja auch, die Jagd ist eröffnet.

Bilder: T.John

Focus Online: Höllenqualen für Hawaii
09.08.2010

Der deutsche Triathlet Timo Bracht hat eine Rechnung offen mit dem brutalsten Rennen der Welt. Für den Ironman auf Hawaii trainiert er, bis sich seine Oma Sorgen macht.

In der heutigen Online Ausgabe des Focus ist Timos Weg zum Ironman Hawaii beschrieben.

Triathlon-Team GARMIN & Friends: Ein Wochenende mit Timo Bracht
05.08.2010

Trainieren mit einem Europameister - ein Traum vieler Athleten. Garmin, einer der Sponsoren von Timo Bracht, hat genau das möglich gemacht. Der Hersteller hochwertiger GPS-Geräte hat Startplätze für den Garmin Alpen-Triathlon verlost, und die Sieger dürfen nicht nur kostenfrei am Schliersee starten, sondern bekommen auch noch umfangreiche Leistungen "rund um den Wettkampf" geboten. Dazu gehörte zum Beispiel eine professionelle Leistungsdiagnostik und eben besagtes Trainigswochenende mit Timo Bracht.

Der lud stilecht in seine Heimatstadt Eberbach ein, um den Gewinnern sein Trainingsgebiet vorzustellen. Dazu gehörte natürlich auch ein Bad im Neckar. Wobei - "Schwimmeinheit" trifft es wohl eher: 2km waren im sommerlich warmen Fluss zu bewältigen. Und wir waren auch mit dabei, um die Athleten optimal mit blueseventy-Neos zu versorgen.

Alles in allem eine sehr spaßige Sache, an die sich die Athleten sicher noch lange erinnern werden. Nur der Schwan "Sven" fand das nicht so lustig, er musste immer wieder von den Schwimmern vertrieben werden, sah er doch seine Familie bedroht. Das war übrigens das selbe Tier, das Timo auch schon mal attackiert hatte - seitdem weiß der Langdistanz-Athlet, dass rote Badekappen Schwäne äußerst aggressiv machen ... (blueseventy, B.K.)

Eindrücke von Christian Lenz
Mein Fazit vom Wochenende ist durchweg positiv. Timo ist ein echter Star zum Anfassen. Super sympathisch. Das Schwimmen im Neckar war für mich eine ganz neue Erfahrung, da ich bis dato noch nie im Freiwasser geschwommen bin. (triathlon.de) Bilder: Blueseventy, triathlon.de

Aktuelle Video-Clips: Timo im Interview auf tri-mag.de
22.07.2010

Interview: Titelverteidiger Bracht setzt erneut auf den Marathon


Ironman Germany 2010: Interview mit Timo Bracht


Ironman Germany 2010 - Das Rennen

Einen offenen, redegewandten und kompetenten Timo Bracht erlebten...
16.07.2010

Einen offenen, redegewandten und kompetenten Timo Bracht erlebten die Zuhöher bei einem Vortragsabend der Universität Bayreuth -und erfuhren ganz nebenbei noch eine Menge über die besonderen Anforderungen einer Triathlon-Langdistanz.

Von wegen Wettkampfgewicht: „Ich wiege eigentlich immer um die 70 Kilo, das sieht manchmal eben nach mehr und manchmal nach weniger aus", beantwortet Timo Bracht, Zweiter des Ironman Germany in Frankfurt, eine Frage aus einer der oberen Reihen. „Die Sache mit dem Gewicht ist eigentlich ganz einfach. Immer wenn meine Oma sagt, ich sei zu mager, dann weiß ich: Ich bin in Topform." Gewichtsschwankungen, Training, Ernährung, Regeneration, Anti-Doping - es ist ein Rundumschlag durch den Triathlonsport, zu dem Bracht an diesem Abend im Audimax der Universität Bayreuth ausgeholt hat. Und dass die mehreren Hundert Zuhörer im dritten Teil der Vortragsreihe „Sport & Medizin" an seinen Lippen hängen, liegt nicht nur daran, dass hier ein Profisportler aus dem Nähkästchen plaudert. Redegewandt, informativ, humorvoll und hochprofessionell kommt Bracht als Referent daher und man glaubt ihm sofort, als er zu Beginn seines 40-minütigen Vortrags sagt, dass er sich über die Einladung von Prof. Walter Schmidt, Dr. Nicole Prommer und Prof. Klaus Fritsch vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Bayreuth gefreut habe.

Zehn Gels aus der Flasche

„Triathlon bedeutet im Moment für mich alles. Alles zu probieren, alles zu wagen - und alles zu geben", mit diesen Worten aus seinem Imagefilm, der eindrucksvoll über die Wand des riesigen Hörsaals flimmert, ließ Bracht seinen Vortrag beginnen. Um Motivation geht es an diesem Abend, aber auch um knallharte Daten: Ergebnisse aus Leistungsdiagnostiken wechseln sich mit Bildern von der Radstrecke auf Hawaii ab, Bracht zeigt Dopingkontrollformulare, Blutwerte und Trainingsdaten. Und nach wenigen Minuten ist auch den Studenten in der letzten Reihe klar: Triathlon ist viel mehr als nur Schwimmen, Radfahren und Laufen. Und beginnt schon lange vor dem eigentlichen Startschuss mit akribischer Vorbereitung. Dem Erstellen von penibel einzuhaltenden Verpflegungsplänen zum Beispiel. „Genau zehn Gels quetsche ich vor einem Rennen in eine Radflasche. Dann einfach mit Wasser auffüllen und im Rennen alle 20 Minuten einen großen Schluck." Dass er ein „Tüftler" und „gewiefter Taktiker" sei, wie Bracht an Artikeln aus der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Rundschau zeigt, hält er für übertrieben. „Bevor ich in Frankfurt Europameister wurde, habe ich am Neckar Brückenläufe gemacht und das dann nach dem Rennen bei einem Interview erwähnt. Das verfolgt mich heute noch!"

Bracht kein Tüftler? Daran mag man zweifeln, als er wenige Minuten später erklärt, warum er angefangen hat, im Rennen Kompressionsstrümpfe zu tragen. Eine  Dokumentation für Kinder habe er sich im Fernsehen zusammen mit seinem Sohn angeschaut. Darin ging es um Känguruhs, die die Mittagshitze nur ertragen, weil sie ihre Arme und Beine mit Speichel befeuchten. Feuchte Waden gegen Überhitzung? Bracht wurde hellhörig und wollte der Sache auf den Grund gehen. Mit einer Wärmebildkamera verglich er Kniestrümpfe mit kurzen Socken, im nassen und im trockenen Zustand. Als die entsprechenden Bilder rot und blau in seiner Präsentation auftauchen, muss der Eberbacher nicht mehr viel sagen: „Damit war die Entscheidung für die Strümpfe gefallen. Denn nass werden sie im Rennen von alleine." Die Zuhörer erfahren auch, dass Bracht seinen Magen daran gewöhnt hat, schnelle Laufeinheiten auch „nach einem üppigen Mittagessen" mitzumachen, dass Kohlenhydrate auch für den Kopf wichtig sind und dass Brachts individuelle anaerobe Schwelle bei einer Laufgeschwindigkeit von 3:25 Minuten pro Kilometer liegt. Seine Hauptbotschaft in diesem Vortrag sei aber eine ganz andere, schließt der Profi trotz aller Unterhalter-Qualitäten. „Macht mehr Sport, macht mal einen Triathlon, vielleicht sogar einen Ironman."

Sina Horsthemke aus Bayreuth für www.tri-mag.de

Uni Bayreuth: Timo Bracht hält Vortrag
13.07.2010

Timo Bracht, der Zweite der Ironman-Europameisterschaft vom vergangenen Wochenende, wird am kommenden Mittwoch, 14. Juli, an der Universität Bayreuth sprechen. Zum fünften Mal findet dann das Forum „Sport und Medizin", eine Vortragsreihe des Bayreuther Instituts für Sportmedizin und Sportphysiologie, statt. Nachdem Bracht über seine Erfahrungen als Langdistanz-Profi, sein Training, seine Motivation und seinen Kampf gegen Doping berichtet hat, folgt ein Vortrag von Dr. Klaus Pöttgen. Der langjährige Rennarzt des Ironman Frankfurt wird das Belastungsprofil und die Risiken eines Langdistanztriathlons darlegen und Hobbytriathleten Tipps für ihren Wettkampf geben. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Audimax auf dem Universitätsgelände, der Eintritt ist frei.

Presse: Frankenpost, Nordbayr. Kurier Uninews

(Sina H. www.tri-mag.de)

 

Happy End mit Corey Plant
10.07.2010

Nachdem ich die Fernsehbilder vom Heartbreak Hill gesehen habe, und auch die Fotos mir ansah, nahm ich sofort Kontakt mit dem gestürzten Fahrer auf. Es ist Corey Plant aus Canada. Folgende Email schrieb er mir:

 

... I can't believe you found me ( I can't believe you remembered my number??) The "crash" was not that bad as some spectators caught me before I hit the ground, the hardest part was telling them not to help me start up again on the hill. The rest of the race was not worth remembering as the heat was too much for me during the run and I decided to walk (unlike north america this race is only 15hrs not 17hrs and unable to finish)..... Don't worry about the hill all I can tell you was that when it happened I had no idea you were there, I was mad at the moment but I totally understand with all those people there yelling and all it was pretty crazy.I thank you very much for the offer ..... Thank you Cory Plant

 

Ich denke die Sache ging gut aus, und es sollte mit dem Veranstalter gemeinsam überlegt werden, wie man solche Situationen in Zukunft entschärfen kann. Fakt ist nämlich dass mitten im Anstieg, einfach eine Schikane eingebaut wurde. Trotz mehrfachem rufen von meiner Seite sind die Fahrer vor mir, trotz Rechtsfahrgebot links geblieben, und ich entschied mich zum Überholen. Während des Überholvorganges kam dann die Schikane und die Fahrbahn verengte sich.

 

TV Aufnahme 1

(Bild: Fahrer links ist Timo, rot zeigt die Verengung)

 

Mir blieb keine Zeit zum Bremsen sonst wäre ich dem auf dem Boden sitzenden Fotografen voll reingefahren. Es blieb nur das Ausweichen  nach rechts, und da musste ich mich an den rechten Fahrer legen sonst wäre ich, wie gesagt, voll in den auf der Straße! sitzenden Fotografen reingefahren.

 

Heartbreak Hill

(Dieses Bild wurde von dem sitzenden Fotografen geschossen, den Timo dann umfahren musste)

 

Dass der Fahrer nach mir (Corey) zu Fall kam bekam ich überhaupt nicht mit. Wie gesagt ich habe mich trotzdem entschuldigt und wir haben das unter Sportlern geregelt.

 

Ich betone hier auch ausdrücklich, dass ich als Profi mich auch an die STV halte, und trotz Rennen jeden Überrundeten für seine Leistung respektiere. Die Seele des Ironman Sports ist das Miteinander von Profi, Amateur und Anfänger.

 

Ich wünsche allen Lesern weiterhin unfallfreies Fahren und die besten Grüße,

 

Timo Bracht

Drucken   TOP

/ Timo Bracht Espresso Röstung

/ Videoclips

Installieren Sie das Flashplayer Plugin um das Video ansehen zu können.

Clip: RTL Hessen - Sport Rückblick 2009

/ Bildergalerien

BildBildBildBildBildBild