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Timo Bracht auf Facebook
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Grußwort

Hallo allen Fans und Freunden des Triathlonsports.

Nach einem viermonatigen Auslandsaufenthalt in Kalifornien zum Trainieren und Leben mit Familie hatte ich mein großes Ziel, die Challenge Roth so richtig focussiert.Und nach jahrelangem Träumen, Kämpfen und Hoffen den Titel zu gewinnen, hat es nach dreimal Platz3, einmal Platz 2 am 20.Juli endlich geklappt. Sieg in 7:56 h unter härtesten Bedingungen.Es war ein unglaublich harter und schöner Tag. Ein Meilenstein in meiner Karriere.

Nach ein paar ruhigeren Wochen, und einem ordentlichen dritten Platz beim Ironman Kopenhagen, habe ich beim Ironman Mallorca die Saison ausklingen lassen. Ab dem 1.11. geht es in alter Frische weiter.

Beste Grüße, Euer Timo

- und nicht vergessen ... "don´t stop training"

 

 

 

 


Training in den Seealpen 2010
18.09.2010

Seealpen 2010

Netter kleiner Videoclip auf Youtube - unbedingt mal reinschauen!

Timo war Studiogast bei RNF
26.08.2010

Aktueller TV Bericht zum Viernheimer Triathlon+ Interview Timo

Am 23.8. war Timo Studiogast bei RNF im Sportreport.

Ausgestrahlt wird die Sendung heute um 18.30, 22.30 und 23.30 Uhr und ist über Sat digital europaweit zu empfangen Es wird auch ein Bericht vom Viernheimer Triathlon gezeigt werden. www.rnf.de

Zur Einstimmung die Rückschau auf Viernheim 2009: http://www.rnf.de/videoportal/sendung/triathlon_in_viernheim_de

 

Platz 2 beim Viernheimer Triathlon powered by XXXL für Timo
23.08.2010

Fast traditionell baut Timo Bracht den Viernheimer Triathlon in seine Vorbereitung auf Hawaii ein. Bracht, der im Vorjahr auf Platz zwei kam, belegte gestern hinter einem herausragenden Andreas Böcherer erneut den zweiten Platz.

"Nach meinem Sieg 2005 in Viernheim bin ich nun das dritte mal in Folge Zweiter geworden. Auf dem Weg nach Hawaii geht das aber in Ordnung. Andi hat verdient gewonnen und ich bin zufriedenr Zweiter. Konzentriert werde ich mich weiter im Training verbessern, um im Oktober dann wieder in Ironman Bestform zu sein." Beim Schwimmen konnte ich wie schon in Frankfurt zeigen, dass ich von den Besten nicht mehr abgehängt werde, und Radfahren und Laufen kann ich ja auch, die Jagd ist eröffnet.

Bilder: T.John

Focus Online: Höllenqualen für Hawaii
09.08.2010

Der deutsche Triathlet Timo Bracht hat eine Rechnung offen mit dem brutalsten Rennen der Welt. Für den Ironman auf Hawaii trainiert er, bis sich seine Oma Sorgen macht.

In der heutigen Online Ausgabe des Focus ist Timos Weg zum Ironman Hawaii beschrieben.

Triathlon-Team GARMIN & Friends: Ein Wochenende mit Timo Bracht
05.08.2010

Trainieren mit einem Europameister - ein Traum vieler Athleten. Garmin, einer der Sponsoren von Timo Bracht, hat genau das möglich gemacht. Der Hersteller hochwertiger GPS-Geräte hat Startplätze für den Garmin Alpen-Triathlon verlost, und die Sieger dürfen nicht nur kostenfrei am Schliersee starten, sondern bekommen auch noch umfangreiche Leistungen "rund um den Wettkampf" geboten. Dazu gehörte zum Beispiel eine professionelle Leistungsdiagnostik und eben besagtes Trainigswochenende mit Timo Bracht.

Der lud stilecht in seine Heimatstadt Eberbach ein, um den Gewinnern sein Trainingsgebiet vorzustellen. Dazu gehörte natürlich auch ein Bad im Neckar. Wobei - "Schwimmeinheit" trifft es wohl eher: 2km waren im sommerlich warmen Fluss zu bewältigen. Und wir waren auch mit dabei, um die Athleten optimal mit blueseventy-Neos zu versorgen.

Alles in allem eine sehr spaßige Sache, an die sich die Athleten sicher noch lange erinnern werden. Nur der Schwan "Sven" fand das nicht so lustig, er musste immer wieder von den Schwimmern vertrieben werden, sah er doch seine Familie bedroht. Das war übrigens das selbe Tier, das Timo auch schon mal attackiert hatte - seitdem weiß der Langdistanz-Athlet, dass rote Badekappen Schwäne äußerst aggressiv machen ... (blueseventy, B.K.)

Eindrücke von Christian Lenz
Mein Fazit vom Wochenende ist durchweg positiv. Timo ist ein echter Star zum Anfassen. Super sympathisch. Das Schwimmen im Neckar war für mich eine ganz neue Erfahrung, da ich bis dato noch nie im Freiwasser geschwommen bin. (triathlon.de) Bilder: Blueseventy, triathlon.de

Aktuelle Video-Clips: Timo im Interview auf tri-mag.de
22.07.2010

Interview: Titelverteidiger Bracht setzt erneut auf den Marathon


Ironman Germany 2010: Interview mit Timo Bracht


Ironman Germany 2010 - Das Rennen

Einen offenen, redegewandten und kompetenten Timo Bracht erlebten...
16.07.2010

Einen offenen, redegewandten und kompetenten Timo Bracht erlebten die Zuhöher bei einem Vortragsabend der Universität Bayreuth -und erfuhren ganz nebenbei noch eine Menge über die besonderen Anforderungen einer Triathlon-Langdistanz.

Von wegen Wettkampfgewicht: „Ich wiege eigentlich immer um die 70 Kilo, das sieht manchmal eben nach mehr und manchmal nach weniger aus", beantwortet Timo Bracht, Zweiter des Ironman Germany in Frankfurt, eine Frage aus einer der oberen Reihen. „Die Sache mit dem Gewicht ist eigentlich ganz einfach. Immer wenn meine Oma sagt, ich sei zu mager, dann weiß ich: Ich bin in Topform." Gewichtsschwankungen, Training, Ernährung, Regeneration, Anti-Doping - es ist ein Rundumschlag durch den Triathlonsport, zu dem Bracht an diesem Abend im Audimax der Universität Bayreuth ausgeholt hat. Und dass die mehreren Hundert Zuhörer im dritten Teil der Vortragsreihe „Sport & Medizin" an seinen Lippen hängen, liegt nicht nur daran, dass hier ein Profisportler aus dem Nähkästchen plaudert. Redegewandt, informativ, humorvoll und hochprofessionell kommt Bracht als Referent daher und man glaubt ihm sofort, als er zu Beginn seines 40-minütigen Vortrags sagt, dass er sich über die Einladung von Prof. Walter Schmidt, Dr. Nicole Prommer und Prof. Klaus Fritsch vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Bayreuth gefreut habe.

Zehn Gels aus der Flasche

„Triathlon bedeutet im Moment für mich alles. Alles zu probieren, alles zu wagen - und alles zu geben", mit diesen Worten aus seinem Imagefilm, der eindrucksvoll über die Wand des riesigen Hörsaals flimmert, ließ Bracht seinen Vortrag beginnen. Um Motivation geht es an diesem Abend, aber auch um knallharte Daten: Ergebnisse aus Leistungsdiagnostiken wechseln sich mit Bildern von der Radstrecke auf Hawaii ab, Bracht zeigt Dopingkontrollformulare, Blutwerte und Trainingsdaten. Und nach wenigen Minuten ist auch den Studenten in der letzten Reihe klar: Triathlon ist viel mehr als nur Schwimmen, Radfahren und Laufen. Und beginnt schon lange vor dem eigentlichen Startschuss mit akribischer Vorbereitung. Dem Erstellen von penibel einzuhaltenden Verpflegungsplänen zum Beispiel. „Genau zehn Gels quetsche ich vor einem Rennen in eine Radflasche. Dann einfach mit Wasser auffüllen und im Rennen alle 20 Minuten einen großen Schluck." Dass er ein „Tüftler" und „gewiefter Taktiker" sei, wie Bracht an Artikeln aus der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Rundschau zeigt, hält er für übertrieben. „Bevor ich in Frankfurt Europameister wurde, habe ich am Neckar Brückenläufe gemacht und das dann nach dem Rennen bei einem Interview erwähnt. Das verfolgt mich heute noch!"

Bracht kein Tüftler? Daran mag man zweifeln, als er wenige Minuten später erklärt, warum er angefangen hat, im Rennen Kompressionsstrümpfe zu tragen. Eine  Dokumentation für Kinder habe er sich im Fernsehen zusammen mit seinem Sohn angeschaut. Darin ging es um Känguruhs, die die Mittagshitze nur ertragen, weil sie ihre Arme und Beine mit Speichel befeuchten. Feuchte Waden gegen Überhitzung? Bracht wurde hellhörig und wollte der Sache auf den Grund gehen. Mit einer Wärmebildkamera verglich er Kniestrümpfe mit kurzen Socken, im nassen und im trockenen Zustand. Als die entsprechenden Bilder rot und blau in seiner Präsentation auftauchen, muss der Eberbacher nicht mehr viel sagen: „Damit war die Entscheidung für die Strümpfe gefallen. Denn nass werden sie im Rennen von alleine." Die Zuhörer erfahren auch, dass Bracht seinen Magen daran gewöhnt hat, schnelle Laufeinheiten auch „nach einem üppigen Mittagessen" mitzumachen, dass Kohlenhydrate auch für den Kopf wichtig sind und dass Brachts individuelle anaerobe Schwelle bei einer Laufgeschwindigkeit von 3:25 Minuten pro Kilometer liegt. Seine Hauptbotschaft in diesem Vortrag sei aber eine ganz andere, schließt der Profi trotz aller Unterhalter-Qualitäten. „Macht mehr Sport, macht mal einen Triathlon, vielleicht sogar einen Ironman."

Sina Horsthemke aus Bayreuth für www.tri-mag.de

Uni Bayreuth: Timo Bracht hält Vortrag
13.07.2010

Timo Bracht, der Zweite der Ironman-Europameisterschaft vom vergangenen Wochenende, wird am kommenden Mittwoch, 14. Juli, an der Universität Bayreuth sprechen. Zum fünften Mal findet dann das Forum „Sport und Medizin", eine Vortragsreihe des Bayreuther Instituts für Sportmedizin und Sportphysiologie, statt. Nachdem Bracht über seine Erfahrungen als Langdistanz-Profi, sein Training, seine Motivation und seinen Kampf gegen Doping berichtet hat, folgt ein Vortrag von Dr. Klaus Pöttgen. Der langjährige Rennarzt des Ironman Frankfurt wird das Belastungsprofil und die Risiken eines Langdistanztriathlons darlegen und Hobbytriathleten Tipps für ihren Wettkampf geben. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Audimax auf dem Universitätsgelände, der Eintritt ist frei.

Presse: Frankenpost, Nordbayr. Kurier Uninews

(Sina H. www.tri-mag.de)

 

Happy End mit Corey Plant
10.07.2010

Nachdem ich die Fernsehbilder vom Heartbreak Hill gesehen habe, und auch die Fotos mir ansah, nahm ich sofort Kontakt mit dem gestürzten Fahrer auf. Es ist Corey Plant aus Canada. Folgende Email schrieb er mir:

 

... I can't believe you found me ( I can't believe you remembered my number??) The "crash" was not that bad as some spectators caught me before I hit the ground, the hardest part was telling them not to help me start up again on the hill. The rest of the race was not worth remembering as the heat was too much for me during the run and I decided to walk (unlike north america this race is only 15hrs not 17hrs and unable to finish)..... Don't worry about the hill all I can tell you was that when it happened I had no idea you were there, I was mad at the moment but I totally understand with all those people there yelling and all it was pretty crazy.I thank you very much for the offer ..... Thank you Cory Plant

 

Ich denke die Sache ging gut aus, und es sollte mit dem Veranstalter gemeinsam überlegt werden, wie man solche Situationen in Zukunft entschärfen kann. Fakt ist nämlich dass mitten im Anstieg, einfach eine Schikane eingebaut wurde. Trotz mehrfachem rufen von meiner Seite sind die Fahrer vor mir, trotz Rechtsfahrgebot links geblieben, und ich entschied mich zum Überholen. Während des Überholvorganges kam dann die Schikane und die Fahrbahn verengte sich.

 

TV Aufnahme 1

(Bild: Fahrer links ist Timo, rot zeigt die Verengung)

 

Mir blieb keine Zeit zum Bremsen sonst wäre ich dem auf dem Boden sitzenden Fotografen voll reingefahren. Es blieb nur das Ausweichen  nach rechts, und da musste ich mich an den rechten Fahrer legen sonst wäre ich, wie gesagt, voll in den auf der Straße! sitzenden Fotografen reingefahren.

 

Heartbreak Hill

(Dieses Bild wurde von dem sitzenden Fotografen geschossen, den Timo dann umfahren musste)

 

Dass der Fahrer nach mir (Corey) zu Fall kam bekam ich überhaupt nicht mit. Wie gesagt ich habe mich trotzdem entschuldigt und wir haben das unter Sportlern geregelt.

 

Ich betone hier auch ausdrücklich, dass ich als Profi mich auch an die STV halte, und trotz Rennen jeden Überrundeten für seine Leistung respektiere. Die Seele des Ironman Sports ist das Miteinander von Profi, Amateur und Anfänger.

 

Ich wünsche allen Lesern weiterhin unfallfreies Fahren und die besten Grüße,

 

Timo Bracht

Stellungnahme zum Sturz eines Athleten bei einem meiner Überholmanöver
07.07.2010

Nachdem ich erfahren habe, dass ein Agegrouper bei einem meiner Überholmanöver zu Fall gekommen war, habe ich mich sofort auf die Suche nach ihm gemacht. Die Zuschauer hatten auf der Radstrecke eine so enge Gasse gebildet, dass ich im Eifer der Aufholjagd nicht genügend Abstand beim Überholen halten konnte.

 

In Zusammenarbeit mit meinem Team und dem Veranstalter durchsuchte ich nun Fotos und das Filmmaterial des Hessischen Rundfunks. Heute scheine ich fündig geworden zu sein. Zum Glück konnte der Athlet nach dem Sturz weiterfahren. Ich bitte um Entschuldigung und lade ihn zu einem Trainingstag zu mir nach Hause ein. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Eberbacher Fans unterstützen ihren Ironman
06.07.2010

Timo und die Fans

 

Beim Ironman-Triathlon am 4.Juli 2010 in Frankfurt bewies Timo Bracht einmal mehr seine herausragende Form und musste sich nur dem Rostocker Andreas Raelert geschlagen geben. Als schnellster Läufer beim abschließenden Marathon mit 2:47:37 Stunden und einer Gesamtzeit von 8:10:22 Stunden wurde Timo Bracht Vize-Europameister des Ironman Germany und begeisterte seine Fans, die ihn den ganzen Tag über begleiteten. Nachdem er bereits im Vorjahr sowie 2007 als Sieger hervorging, zeigte seine Vorstellung am Sonntag, wie wohl er sich in Frankfurt fühlt.


Das liegt auch an seiner großen Fangemeinde, die ebenfalls große Ausdauer bewies, um ihren Timo bestmöglich zu unterstützen. Rund 80 kleine und große Fans aus der Heimatgemeinde Eberbach begleiteten Timo Bracht bei seinem fünften Ironman-Rennen in Frankfurt. Bereits um 4.00 Uhr morgens begann auch für sie der längste Tag. Pünktlich zum Schwimmstart am Langener Waldsee waren die Fans vor Ort, um den Athleten lautstark anzufeuern. Ausgestattet mit gut sichtbaren gelben T-Shirts von der Commerzbank sowie ausreichend Getränken von dem Sponsor CAPS, dem Ausdauerdrink, ging es mit dem Fanbus zur nächsten Station.


Voller Einsatz bis zum Schluss
Nach 48:02 Minuten stieg der Titelverteidiger Bracht aus dem Wasser und auf das Rad um ­ stets mit den Fans an seiner Seite. In Bad Vilbel am Heilsberg, dem sogenannten "Heartbreak Hill" jubelten sie Timo zu. Hier hatte der Triathlet die Unterstützung am meisten nötig: Kurz nach dem Start sorgte eine Panne für circa zwei Minuten Zeitverlust. Dies führte zu einem zusätzlichen Abstand zum starken Herausforderer Raelert, der an der Spitze radelte. Mit den Worten "beim Ironman ist alles möglich" nahm Bracht nach 4:31:14 Stunden Radzeit die Verfolgungsjagd auf und schaffte es mit der Bestzeit beim Schlussmarathon dem Führenden Raelert noch fünf Minuten Vorsprung abzunehmen.


Silber für Timo ­ Begeisterung bei Fans und Familie
Mit einer Endzeit von 8:10:22 Stunden sicherte sich Timo Bracht vor dem Weltklasse Triathleten Chris McCormack den hoch verdienten zweiten Platz und damit auch die Qualifikation für den wichtigsten Ironman-Wettkampf: die Weltmeisterschaft auf Hawaii im Oktober. Die ersten Gratulanten waren seine Frau Bettina und Bruder Kai. Sie hatten ihn zusammen mit den Eberbacher Fans auf der gesamten Strecke unterstützt und freuten sich nun über das Ergebnis: "Ich bin mehr als stolz auf Timo. An dem Verlauf des Rennens gibt es nichts auszusetzen, Timo hat eine extrem gute Leistung geliefert." so Kai. Als frischgebackener Vize-Europameister gab Timo bereits direkt nach dem Rennen erste Interviews und Autogramme und stellte damit seine große Ausdauer unter Beweis. Sein zufriedenes Fazit: "Die Bedingungen waren optimal und die Stimmung super - ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen heute. Ich gönne es Andi, als Sieger auf dem Balkon zu stehen, er hat es verdient. Mein nächstes großes Ziel heißt nun Hawaii. Auch hier werde ich wieder mein Bestes geben. Darauf können sich meine Fans schon jetzt freuen."

 

Frankfurt/Heidelberg-Eppelheim, den 6. Juli 2010.

 

-> CAPS Videoclip ansehen

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Timo bei Triathlon-Szene.de
06.07.2010
 
Sondersendung mit Timo Bracht und Frank Vytrisal um 19 Uhr!

Heute live ab 19 Uhr: Timo Bracht und Frank Vytrisal. Photo: Commerzbank/Spomedis

Heute live ab 19 Uhr: Timo Bracht und Frank Vytrisal. Photo: Commerzbank/SpomedisHeute senden wir ab 19 Uhr live!Zu Gast in der Sendung sind Timo Bracht und Frank Vytrisal. Gemeinsam mit den beiden Stars werden wir das Rennen in allen Details nacherleben.

 
www.triathlo-szene.de
Ironman Frankfurt: Timo zum fünften Mal in Folge auf dem Podest
05.07.2010

Timo auf der Laufstrecke

 

Einen Ritt durch die Hölle hatte Timo Bracht vor dem Ironman Germany in Frankfurt angekündigt. Denn der Titelverteidiger und zweifache Europameister wusste, dass er es mit hochklassigen Gegnern zu tun hatte - Gegner, die ihm alles abverlangen würden.


Bracht zeigte bereits auf der Schwimmstrecke eine seiner besten Leistungen und kam mit der Spitzengruppe aus dem Wasser, ebenso wie sein Teamkollege Jan Raphael. Bis dahin lagen die Favoriten gleichauf in einer Gruppe. Doch dann zog Andreas Raelert das Tempo auf dem Rad so sehr an, dass zunächst niemand mitfahren konnte.


Es folgte beim Radkilometer 23 eine kurze Zwangspause für Timo Bracht auf der Radstrecke. „Der erste Plattfuß in meiner Triathlonkarriere", seufzte Bracht. „Der war aber nicht entscheidend für das Rennen, denn es war sofort Hilfe da." Vorne drückte Raelert weiter so sehr auf das Tempo, dass die Lücke immer größer wurde. Erst auf der Laufstrecke gelang es Bracht, Zeit auf Raelert gutzumachen. Währenddessen kam Chris McCormack an dritter Stelle liegend zwischenzeitlich bis auf 50 Sekunden an den Eberbacher heran. Der Sieger von 2009 ließ sich den zweiten Platz jedoch nicht mehr nehmen und legte mit 2:47:37 Stunden den schnellsten Marathon hin. Am Ende lief er unter dem Jubel vieler tausend Zuschauer am Römer in 8:10:22 Stunden ins Ziel. Fünf Minuten hatte er Andreas Raelert auf der Laufstrecke
abgenommen.


„Frankfurt ist für mich immer ein sehr emotionales Rennen", erklärte Timo Bracht anschließend. „Dieser zweite Platz bedeutet mir sehr viel, es war ein hartes Stück Arbeit und hat sich absolut gelohnt. Heute hat der beste Athlet gewonnen. Glückwunsch für eine außerordentliche Leistung an Andreas!"
Brachts Teamkollege Jan Raphael holte sich den fünften Platz, knapp eine Minute hinter dem neunfachen Ironman Sieger Cameron Brown. Der Hannoveraner freute sich über die gelungene Hawaii-Qualifikation und wurde jubelnd von seinen Teamkollegen Normann Stadler und dem Vorjahres-Fünften Mathias Hecht im Ziel empfangen.


Teammanager Jan Wendt: „Timo hat den zweiten Platz gewonnen und nicht den ersten Platz verloren. Er ist ein absoluter Kämpfer, den man für Hawaii wieder auf der Rechnung haben muss. Glückwunsch auch an Jan Raphael! Er ist zurück in der Weltspitze. Das hat er verdient."

 

Quelle: www.commerzbank.de/triathlon

 

Bandleader Campino und Triathlet Bracht
03.07.2010

Timo und Campino

Bild: Kai Nedden

 

„Triumph ist nur den Sportlern vergönnt"


Fußballfan Campino spielt mit den „Toten Hosen" in der ersten Punk-Liga. Timo Bracht ist ein Triathlet von Weltklasse. Beide eint der Hang zum unkonventionellen Leben, beide entpuppen sich als Seelenverwandte.


Campino, als Fußballfan: Was halten Sie von Triathlon? 

 

Campino: Ich habe einen Mordsrespekt davor. Ich finde, im Ballsport läuft es von selber, nach dem Training ist man völlig geschafft, weiß aber eigentlich gar nicht, wie das passiert ist. Aber Radfahren, Laufen, Schwimmen, alleine und auf Zeit, das hat etwas mit großer Härte gegen sich selbst zu tun. Eine Disziplin, die mir Bewunderung abringt. Vor Jahren bin ich recht viel gelaufen, auch über die mittlere Distanz, 18 Kilometer, aber das war für meine Knochen nicht gut. Deshalb habe ich das nicht weiter vertieft.


Herr Bracht, was verbindet Sie mit Campino, mit den Toten Hosen?


Bracht: Ich habe sehr viel Zeit mit der Band verbracht, große Passagen meines Lebens. Die Musik hat mich begeistert. Eine rohe Gewalt, so ein Nachvornepreschen. Die Toten Hosen stehen für mich bis heute für eine Art Ideal, sein Leben unabhängig von bürgerlichen Konventionen zu leben. Das mache ich als Triathlonprofi ja ähnlich. Letztlich findet auch mein Leben fernab von Konventionen statt. Ich liege auch mal am Boden, aber ich kann auch grandiose Erlebnisse und Siege feiern, kann vor einer großen Menschenmenge stehen und Begeisterung spüren.

 

Gibt es eine Seelenverwandtschaft zwischen Sportlern und Musikern?


Ironman Timo Bracht: ein Leben unabhängig von bürgerlichen Konventionen

 

Campino: Ich habe mehrere Freunde, die Leistungssportler sind oder waren, und ich habe mit denen mehr gemeinsam als mit so manchen Musikerkollegen. Ich hätte früher nicht die Disziplin gehabt, meinen Lebenswandel wegen einer Sportart streng zu führen. Aber je härter es für uns körperlich wurde, auch altersbedingt, desto klarer wurde uns auch, dass wir psychisch und physisch anders haushalten müssen. Dass wir auch so etwas haben wie eine Saison, in der wir uns auf Konzerte vorbereiten müssen. Eine solche Vorbereitung läuft nicht viel anders ab als das, was ein Sportler durchzieht, bevor es in die Wettkampfphase geht. Auch wir quälen uns durch den Wald, nehmen das Fahrrad, machen Kickboxen und andere Dinge, um uns fit zu kriegen. Natürlich auf einem anderen Niveau, aber trotzdem eisern. Hinzu kommen noch täglich vier bis fünf Stunden Musikproben. Im Grunde leben Timo und ich in zwei verschiedenen Welten, aber ich glaube, dass es Parallelen gibt. Wir wissen, was es bedeutet, sich zusammenzureißen und auf ein Ziel hinzuarbeiten.

 

Eine Londoner Uni hat eine Studie veröffentlicht, wonach Rockmusik im Sport für eine Leistungssteigerung sorgen kann. Queen oder Red Hot Chili Peppers, heißt es, brächten fünfzehn Prozent. Da kann man von den Toten Hosen schon mal 20 Prozent erwarten, oder?

 

Campino: Das sind gute Bands. Red Hot Chili Peppers, die holen bei mir auch zehn Prozent heraus. Der Ruder-Achter hat vor dem Wettkampf oft die Toten Hosen gehört, auch mehrere Eishockeymannschaften in der Kabine. Wenn jemand einen Bezug zur Musik hat, wenn Musik ihn in bestimmte Stimmungen versetzen kann, dann funktioniert das.

 

Kann man Sport und Musik auch für sich alleine machen, oder macht man beides für ein Publikum, für ein Ziel?


Bracht: Ich habe in der Jugend nie als großes Talent gegolten. Der erste Leichtathletiktrainer hat zu meinem Vater gesagt: Es ist nicht schlimm, wenn du den nicht mehr bringst. Sport war für mich nichts, womit ich Ruhm erreichen wollte, sondern etwas, bei dem ich mich ausprobieren konnte. Die fetten Jahre kamen später, erst dann ging es auch darum, Erfolg zu haben, erst dann wurde es zu einem Lebensentwurf, zu einem Business.


Campino: Jeder Sportler oder Musiker startet seinen Weg zunächst nur für sich alleine, aus purem Vergnügen, aus der Leidenschaft heraus. Wer könnte schon in einem so frühen Stadium für sich beurteilen, ob es später zum Profi reicht? Das war bei uns auch so, keiner von uns hat geglaubt, dass jemals Geld übrig bleiben würde. Es gab bei uns jahrelang eine Gruppenkasse. Das bedeutete, dass man einzuzahlen hatte, nicht dass man eine Auszahlung bekam. Es lag außerhalb unserer Vorstellungskraft, dass wir jemals Geld damit verdienen würden.

 

Konzert und Wettkampf - sind das enge Verwandte?


Campino: Vor einem Konzert im Bandraum - das müsste absolut vergleichbar sein mit der Stimmung in einer Mannschaftskabine vor einem K.-o.-Spiel. Konzentriert, angespannt, nervös. Man will raus, man hat lange genug geübt.


Bracht: Die schlimmsten zwei Stunden im Jahr sind bei mir die Stunden vor dem Ironman in Frankfurt und auf Hawaii. Da ist es, wie wenn eine Walze über dich fährt. Du hast Angst, du weißt nicht, ob du dem Ganzen gewachsen bist, aber wenn du dann ins Wasser gehst, spürst du, dass es den anderen Profis genauso dreckig geht.

 

Campino: Allein in der Verantwortung stehen und niemanden haben, mit dem man eine Enttäuschung teilen kann - das ist eine ganz harte Nummer. Das Besondere im Sport ist, dass du, wenn du morgens zu einem Wettkampf gehst, nicht weißt, ob du abends als Verlierer oder als Sieger nach Hause kommst. Aber in dem Moment, wo du der Sieger bist, bekommst du einen Kick, den du als Musiker so nicht haben kannst. Ein solcher Triumph ist nur den Sportlern vergönnt. Musiker werden nie das Gefühl haben, ein entscheidendes Tor zu schießen oder auf den Schlussmetern noch einen anderen zu überholen und triumphal zu gewinnen.


Bracht: Der Wettbewerb im Sport ist manchmal unmenschlich, du musst dich Jahr für Jahr gegen immer neue Konkurrenten behaupten, kannst dir keine Zeit zum Ausruhen nehmen oder zum Feiern, die Uhr tickt immer weiter.


Campino: Auch Leute mit Gitarren in der Hand, die nach vorn kommen wollen, gibt es überall auf der Welt. Und es kann sein, dass man als Musiker den Anschluss verliert, nicht weil man zehn Sekunden zu langsam ist, sondern weil der Zeitgeist weitergewandert ist. Das ist der Unterschied zwischen Musik und klar berechenbaren Sachen wie Sport, wo dir die Zahlen ins Gesicht sagen, was Sache ist. Mal eine Frage: Alkohol, ist das absolut no go bei euch, ist das wirklich so kontraproduktiv? Oder kannst du auch mal ein Glas trinken?


Bracht: Kann ich schon, aber ich merke, dass es kontraproduktiv ist. Wenn ich in der Woche 40 Stunden trainiere, merke ich, ob ich abends zwei Bier mit Alkohol getrunken habe oder zwei ohne. Am Ende der Saison sieht das dann anders aus. Da werden dann auch mal die gewonnenen Sektvorräte vernichtet.


Campino: Bei uns hat sich das zu hundert Prozent geändert. Wenn ich mir überlege, wie wir früher auf die Bühne gegangen sind . . .


Bracht: . . . da stand ich in der ersten Reihe und habe von dir mit einem Schlauch aus dem Benzinkanister Bier eingeflößt bekommen . . .


Campino: . . . damals konnte man schon von Vollvergiftung reden. Aber irgendwann war der Punkt erreicht, an dem wir uns sagten, wenn wir alles geben wollen, können wir uns nicht auf die Bühne vor Leute stellen, die ein halbes Jahr auf dieses Konzert gewartet haben, und sagen: Sorry, wir sind nicht in Form, weil wir gesoffen haben. Das ist etwas, was ich mir nicht mehr erlauben wollte. Wir haben eine Verantwortung gegenüber dem Publikum, den Abend bestmöglich zu gestalten.

 

Gibt es Parallelen zwischen dem Drogenproblem in der Rockmusik und dem Dopingproblem im Sport?


Bracht: Sportlern wird von klein auf immer eingetrichtert, ihr seid Idole, ihr habt eine Vorbildfunktion, ihr müsst korrekt leben, und der Gegenpol für mich war damals die Musik, da standen Leute auf der Bühne, denen das alles egal war. Die Musik ist sehr ehrlich, die Leute müssen keine Rollen spielen, sie haben kein Organ, das sie kontrolliert. Im Sport ist Doping ein großes Problem, es bringt Chancenungleichheit.


Campino: Doppelmoral ist hier ein Riesenthema. Die ganze Schizophrenie, die darin steckt. Dass einerseits Gesellschaft und Sponsoren verlangen, dass alles völlig korrekt abläuft, andererseits immer Höchstleistungen und Steigerungen erwartet werden. Da verschwimmen die Grenzen. Es ist ein gesellschaftliches Problem, das die Sportler ausbaden müssen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Versuchung für jeden groß ist, auch illegale, leistungssteigernde Präparate einzunehmen, wenn es um die Existenz geht, um die Karriere. Von diesem Punkt aus ist es nicht weit zu einem typischen Suchtverhalten, der Alltag wird dann von diesen Substanzen bestimmt. Wie ist das eigentlich: Du musst auch täglich angeben, wo du dich aufhältst, oder?


Bracht: Ja, klar.


Campino: Da muss ein Mann, der über 30 ist und eine Familie hat, Buch führen, wo er sich rund um die Uhr aufhält, als hätte er Hausarrest!


Bracht: Ich werde im Schnitt alle zwei, drei Wochen kontrolliert, Urin, Blut, meist morgens zwischen sechs und sieben. Dann sitzt der Kontrolleur an meinem Frühstückstisch, und ich muss Zettel ausfüllen . . .


Campino: Wahnsinn, ich würde schon nach vierzehn Tagen damit aufhören. Das ist ein unglaublicher Preis, den ein Sportler zahlen muss. Das ist ja fast schon ein Gefängnisleben. Als wäre man verurteilt und hätte einen Bewegungsmelder am Fuß.


Bracht: Ich zahle diesen Preis gern, weil es meine einzige Chance ist, nach außen darzustellen, es geht ohne Doping. Und es gehört halt zu meinem Beruf, dass ich morgens um 6.20 Uhr die Tür aufmachen muss, wenn der Kontrolleur klingelt.


Campino: Es ist der Kampf um Glaubwürdigkeit. Um Akzeptanz. Auch bei uns, bei einer Rockgruppe, geht es oft um Glaubwürdigkeit, die ist natürlich anders gelagert, da geht es mehr um ideologische Fragen. Wenn berichtet würde, dass ich heimlich Porsche führe und begeisterter Golfspieler wäre, hätte ich zum Beispiel ein Glaubwürdigkeitsproblem. Wie viel trainierst du denn eigentlich?


Bracht: Anfang Juni, einen Monat vor dem Ironman in Frankfurt, war das umfangreichste Wochenende im ganzen Jahr. Ich bin freitags 170 Kilometer Rad gefahren, fünf Kilometer geschwommen und 15 Kilometer gelaufen . . .


Campino: Man fällt vom Stuhl, wenn man das hört im Verhältnis zu einem Fußballer aus der ersten Liga. Weißt du, wie viel die trainieren?


Bracht: Keine Ahnung.


Campino: Kaum länger als eine Stunde am Tag, manchmal zwei, das ist alles. Früher hatte ich in meiner Naivität immer gedacht, die würden mindestens drei Stunden am Tag trainieren und Freistöße üben oder irgendetwas. Ein Stündchen - ich war echt geschockt, als ich das hörte.


Bracht: Samstags bin ich dann 220 Kilometer Rad gefahren und 15 Kilometer gelaufen. Zwei Tage später dann 35 Kilometer Laufen, die ersten 25 in stabilem Tempo und die letzten zehn, wenn es richtig weh tut, dann in höherem Tempo.


Campino: Das ist doch irre! Warum sagen die Leute, dass wir Musiker verrückt leben? Du musst wie ein Uhrwerk funktionieren, und dann kann es sein, dass dich eine Kleinigkeit wie eine Erkältung aus dem Timing reißt.


Bracht: Ja, es gibt schon so etwas wie Existenzangst. Ich bin jetzt im Zenit, in einer Phase, für die ich zehn Jahre gekämpft habe. Wenn ich jetzt einen Ausfall hätte, einen Unfall . . ., davor habe ich große Angst.

 

Was passiert mit einem, wenn man im Training acht Stunden auf dem Rad sitzt?


Bracht: Du hast Phasen, wo es dir besser geht, Phasen, wo es dir schlechter geht, du bist emotional und körperlich gefordert - wenn das zusammenfindet, dann kommst du manchmal auf eine andere Ebene.


Campino: Bei allen Kilometern, die ich bisher gelaufen bin, habe ich versucht, auf diese Ebene zu kommen, und es hat nicht ein einziges Mal geklappt. Ich war immer nur im Hier und Jetzt und habe ständig geflucht: ein Mist, sich da durch den Wald zu quälen.


Bracht: Es ist nicht das Glücksgefühl, das überwiegt, das sind vielleicht zwei Prozent. 98 Prozent geht es dir mies.

 

Warum faszinieren Sport und Musik die Menschen so sehr?


Bracht: Musik und Religion sind gute Beispiele, wie sich Menschen von Alltagsproblemen ablenken können. Ich glaube, je schlimmer es draußen wird in der Gesellschaft, je mehr Ängste es gibt, desto mehr greifen die Menschen auch auf den Sport zurück.


Campino: Ja, aber eben nur als Konsumenten. Das ist ein Problem. Durch die Computer werden die Leute heutzutage noch mehr an ihre Stühle gebunden, und die Kids kommen noch weniger raus. Das finde ich besorgniserregend. Als ich groß geworden bin, sind wir tagelang auf der Straße oder in den Gärten rumgerannt, das findet heute kaum noch statt.


Bracht: Ich glaube, dass Sport die Leute auch wieder rausbringen, sie anpacken und mal richtig durchschütteln kann.


Campino: Ja, wenn man den Zugang dazu hat. Es gibt ja nichts Schöneres als den Moment nach einer Trainingseinheit, in der man fast zu Wasser geworden ist, das ist eine wahnsinnige Befriedigung. Den eigenen Körper so zu spüren, dazu gibt es keine Alternative.


Das Gespräch moderierte Michael Eder.

 

Text: F.A.Z.

 

Timo präsentiert im Rahmen des IRONMAN Frankfurt seine blueseventy hydravis
02.07.2010

Timo

 

Man merkt es ganz deutlich: Der IRONMAN nimmt seit Mitte der Woche die Innenstadt von Frankfurt ein. Bereits gestern wurden die meisten Messestände aufgebaut und ab heute 10 Uhr war die Expo eröffnet.


Um 16 Uhr war es dann soweit: IRONMAN-Champion und Titelverteidiger, Timo Bracht besuchte uns am Stand, um im lockeren Gespräch mit den Besuchern der Messe seine eigene "blueseventy hydravision Timo Bracht Edition" der Öffentlichkeit zu präsentieren. Schnell bildete sich eine Traube von Menschen um den sympatischen Eberbacher, der trotz der verständlichen Anspannung, so kurz vor dem Rennen, alle Fragen der Fans beantwortete und Autogrammwünsche erfüllte. Nach Olympiasieger Jan Frodeno und Weltmeister Daniel Unger ist Timo damit der dritte Triathlonprofi, der von seinem Sponsor eine eigene Schwimmbrille bekommt.


Das Modell "hydravision" ist dabei schon zuvor Timos bevorzugte Brille für Training und Wettkampf gewesen und nun in seinem eigenen Design, wird er sie in Frankfurt erstmals im Rennen einsetzen. Die Farbgestaltung ist dabei an die Farben seines Hauptsponsors angelegt. Mit der Unterschrift auf dem Brillenband ist sie aber auch von hinten ganz klar, als die Brille des zweifachen IRONMAN Germany Siegers zu erkennen.


Wir sind stolz einen Athleten, wie Timo, unterstützen zu können und wünschen im für das Rennen am Wochenende alles Gute und möchten seine Konukurenten darauf hinweisen:


Timo is swimming faster in blueseventy!

Noch 5 Tage…
29.06.2010

Die letzte Woche vor dem Ironman beschleunigt sich noch einmal alles, die Temperatur, die Geschwindigkeiten auf dem Rad, die guten Wünsche u.s.w.

Ich bin wie immer topfit für den großen Tag, habe bestens trainiert und hochmotiviert meinen Titel beim Ironman Frankfurt zu verteidigen.Es wird eine große Hitzeschlacht werden, das kommt mir entgegen und ich kenne den Weg nach ganz Oben vor allem in Frankfurt und dann auf der alles entscheidenden Laufstrecke am Mainkai.

Impressionen vom letzten Jahr: 7:59:15 h   Fotos DPA

Ironman Frankfurt - Timo Bracht

 

 

 

F.Carucci

Allen Teilnehmern wünsche ich gute letzte Tage und ein tolles Rennen,

Timo Bracht

 

Timo Bracht beendet den CityTriathlon Heilbronn als Dritter
14.06.2010

13.06.2010 In einem stark besetzten Teilnehmerfeld erreichte Timo Bracht einen sehr guten dritten Platz hinter Sebastian Kienle und Andreas Böcherer. Mit Daniel Unger lieferte sich Timo ein hartes Laufduell und konnte so dem Viert-Platzierten noch über eine Minute auf den letzten 5 km abnehmen. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung" so Timo Bacht. „Die Spur für Frankfurt ist gelegt. Herzlichen Glückwunsch an Sebastian, er hat heute ein tolles Rennen gemacht." (M.K./Fotos Dörwald und Lutz_Sportfotos)

 

Nächster Start beim Heilbronn City Triathlon
11.06.2010

Premiere habe ich am Sonntag Vormittag. Es geht über die verkürzte Mitteldistanz beim ersten Heilbronner City Triathlon. Mit Spannung wird das Rennen erwartet. Ich fühl mich gut und der Wettkampf ist ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zur Titelverteidigung beim Ironman Frankfurt. 

Zweiter Platz für Timo Bracht beim Halbdistanz-Debüt in Kent/ GB
01.06.2010
Beim TriGrandPrix Kent belegte Timo Bracht den zweiten Platz. Es war das erste Halbdistanz-Rennen für den Doppel-Europameister in dieser Saison. Umso zufriedener war der Eberbacher, dass er sich nur dem Briten Fraser Cartmell geschlagen geben musste: "Das kalte Wasser und viel Wind haben dieses Rennen sehr hart gemacht", sagte Bracht. "Deshalb bin ich absolut zufrieden mit dem zweiten Platz. Vielleicht ist das ja auch ein gutes Omen für Frankfurt. Denn auch im letzten Jahr war ich fünf Wochen vor der Europameisterschaft zweiter über die Halbdistanz, damals in Barcelona." (U.V.)
Auf nach England
28.05.2010

Am Sonntag starte ich beim TrigrandPrix Triathlon in der englischen Grafschaft Kent. Der Mitteldistanz Triathlon ist mein erstes Rennen auf der Insel, und ich freue mich sehr wenn es nachher um 16 Uhr mit Lufthansa über dern Kanal geht.

 www.trigrandprix.com

Viele Grüße Timo

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